Da sind wir wieder, erholt (?) durch die Ferien mit unseren Freunden und um einige Erfahrungen reicher. Zwei davon sind sicherlich, dass Männer niemals eine heiße Schokolade in einem Pub bestellen sollten und dass der „Castle Court“ kein Castle ist.
Ansonsten haben wir allerdings eine schöne Zeit gehabt und wettermäßig hat der goldene Oktober seinem Namen alle Ehre gemacht. Meistens war es untypisch trocken und ab und zu haben wir sogar mal die Sonne zu Gesicht bekommen….
…Soo, das zum Wetter, nun aber zu unserem 6-tägigen Touri-Programm:
Zwei Tage nach Sven kam dann auch Leas Freund Jonas an (20.10.) und nach einer ersten durchzechten Nacht galt der nächste Tag erstmal dem Entkatern. Am Abend sind wir dann zusammen ins Kino gegangen und wir Mädels konnten uns mit “Stardust” Gott sei Dank gegen den Horrorthriller “Blacksheep”
durchsetzen. Ob das letztendlich die bessere Entscheidung war, bleibt ungeklärt.


Howth musste natürlich auch sein.
Am nächsten Tag dann sind wir in den Dubliner Zoo gefahren, der sich jedoch ebenfalls als ziemliche Enttäuschung entpuppte.
Schlechtes Wetter, abgemagerte Tiere und Baustellenatmosphäre- nicht gerade gemütlich! Hier wurde uns schon deutlich, dass Iren nicht unbedingt etwas von Qualitätsarbeit verstehen und vieles nur ziemlich oberflächlich gemacht wird. (Dieser Eindruck hat sich in den folgenden Tagen noch bestätigt)


Gorillaweibchen beobachtet ihre Artgenossen.
Ein Ausflug in das so berüchtigte Belfast hat uns die Stadt auch nicht viel näher gebracht – jedenfalls haben wir uns immer noch keine richtige Meinungbilden können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir fast die gesamte Zeit im Einkaufszentrum “Castle Court” (jaa, wir dachten eigentlich, dass wir in einem Schloss landen würden) herumgehangen haben. Das Zugfahren war aber schön…;) .Von irgendwelchen Unruhen haben wir gar nichts mitbekommen, vielmehr kann man Belfast mit Dublin vergleichen, nur dass Dublin vieeel schöner ist
.


Fast eine Stunde verbrachten wir in einem riesigen Disney-Shop.
Eines unserer Highlights war die “Guinness Factory” und die “Jameson’s Distillery”, von der wir aber leider keine Bilder haben. Alles ziemlich auf Touri gemacht (wie hätte es anders sein können), aber schon allein wegen dem kostenlosen Guinness und dem Jameson’s lohnenswert. Jetzt wissen wir auch was der Unterschied zwischen amerikanischem Whiskey (z.B. Jacky), Scotch Whiskey und Jameson’s ist und warum letzterer einfach der beste ist. Die Iren sind nämlich unglaublich stolz auf ihren Whiskey und ihr Guinness, was sie auch ständig zeigen müssen
.

So hätten wir uns Belfast schon eher vorgestellt.
Um dann doch noch ein bisschen Kultur zu tanken, haben wir uns zum “Malahide Castle” begeben, welches auch zumindest von aussen absolut schön aussah. Seit über 800 Jahren befand sich dieses Schloss im Besitz von ein und derselben Familie, den “Talbots”, weshalb die gesamte Anlage, aber auch die Inneneinrichtung in sehr gutem Zustand war.
Was uns dann aber echt schockiert hat, war, dass es statt einer geführten Tour nur ein paar Lautsprecher gab, die überall im Castle hingen. Die verwirrten Touris standen also ganz allein in einem Raum und haben der Lautsprecherstimme zugehört – extrem merkwürdig, zumal uns währenddessen trotzdem eine Art Guide begleitete und zeigte, welches Zimmer wir nun betreten sollen.
Fazit: Sightseeing ist hier wie überall anders auch- allerdings noch teurer und oft ernüchternd
.
Dublin reizt uns dennoch nicht weniger als vorher, aber was kommende Ausflüge betrifft, werden wir uns wohl lieber weiteren Entfernungen zuwenden
.
Tanja & Lea
















sehr geile sache, schönes tagebuch!
BLACK SHEEP lässt grüßen:)